Teil 1 NAS – unser Liebling und Allrounder

 

Was ist eine NAS?

Eine NAS (Network Attached Storage) ist ein Mini-Server für das Büro oder daheim. Damit kann ich Daten (Filme, Fotos, Dokumente) speichern und von unterwegs darauf zugreifen. Idealerweise speichere ich auch mein PC-Backup auf einer NAS. Mittels Internetzugriff über eine Plattform oder App habe ich meine Daten immer sicher „dabei“.

Persönlich nutzen wir die NAS als Speicher für das Büro und eine weitere privat. Bei mehreren Leuten in einem Büro oder Haushalt macht es das Teilen und Zugreifen auf Dateien wesentlich einfacher und sicherer.

 

Ist eine NAS sicher?

Schutz vor Verlust ist auf jeden Fall mehr gewährleistet, als auf einem PC oder Laptop. Da die NAS nicht mitgenommen wird, herunterfallen oder aus Versehen Cola darauf verschüttet werden kann. Als Ausfallschutz werden immer mindestens zwei Festplatten eingebaut, die einander spiegeln. Sollte eine ausfallen, ist das kein Problem. Außerdem sind es spezielle NAS-Festplatten, die deutlich zuverlässiger sind.

Virenschutz auf der NAS kann entweder direkt durch eine Spezialsoftware geleistet werden oder durch ein abgesichertes Heim-Netzwerk dank einer Firewall. Auch eine Virensoftware auf den angeschlossenen PCs ist notwendig.

Natürlich ist es trotzdem ein physischer Gegenstand, der beschädigt werden kann, z.B. durch Wasserschaden, Brand etc.. Wer hier sicher gehen will, macht ein regelmäßiges Backup in die Cloud.

 

Was kann eine NAS?

Speichern von Dateien und Medien ist natürlich das Hauptaugenmerk. Besonders praktisch finde ich die Funktion, dass man einzelne Dateien per Link mit jemanden teilen kann und natürlich kann man auch private, passwortgeschützte Bereiche einrichten, auf die nicht jeder Zugriff hat.

Zudem ist es möglich auf Software zuzugreifen, die darauf gespeichert ist, wie beispielsweise ein VPN-Server, WordPress-Installation oder eine Datenbank.

 

Was kann eine NAS nicht?

Komplexere Software wie spezielle Abrechnungssoftware kann nicht darauf abgebildet werden, denn dafür ist das NAS-System nicht ausgelegt.

 

 Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Für daheim oder ein kleines Büro sollte man je nach Ausstattungsvariante ab 160€ brutto für das Gehäuse rechnen.

Festplatten kosten abhängig von der Speichermenge unterschiedlich viel. Idealerweise nimmt man hier spezielle NAS-Festplatten, deren Kostenpunkt stark von der Kapazität abhängt. Die kleinste Festplatte mit 250GB kostet ca. 80€ und nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich kann man auch andere Festplatten aus alten PCs recyceln, diese sind allerdings nicht so zuverlässig, denn sie sind nicht für den permanenten Datenzugriff ausgelegt und gehen deutlich schneller kaputt, wie wir aus Erfahrung gelernt haben.

Solltet Ihr Fragen zu einer NAS haben, helfen wir euch gerne weiter.

 

Viele Grüße

Alexandra

 

Bild von Pixabay. Danke an QuinceCreative.