Microsoft hat seit einiger Zeit die Büroprogramme von „Office“ als Abo-Modell „Office 365“ im Angebot. Diese haben nun den Namen verändert und heißen ab sofort „Microsoft 365“. Was ist der Unterschied und wann macht es Sinn von Lizenzen auf Microsoft 365 umzusteigen?

Klassischerweise wurden früher von Unternehmen die Lizenzen für Word, Power Point, Excel, Outlook usw. einmalig gekauft, um nach einigen Jahren durch ein neue Office Version ersetzt zu werden. Nun bietet Microsoft mit dem Abo-Modell an, die Programme gegen einen monatlichen Betrag zu mieten. Im Gegenzug sind diese immer auf dem neuesten Stand.

Prinzipiell sehen wir immer mehr Software-Anbieter, die diesen Weg gehen. Der Hersteller bietet den Kunden mit der Aktualitätsgarantie einen Mehrwert an und muss sich nicht mehr mit sogenannten Bugs (Fehlern im Programm) für alle Versionen herumschlagen. Wenn alle die neueste Version haben, können alle Kunden gleichzeitig mit Updates zur Fehlerbehebung oder Verbesserung versorgt werden.

Eine volle Lizenz zu kaufen lohnt sich gegenüber dem Abo-Modell nach ca. drei Jahren (Erfahrungswert!). Sollte man anschließend eine aktuelle Office-Version benötigen, rentiert es sich nicht. Allerdings ist es aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoller einmalige große Kosten zu vermeiden und lieber geringere laufende Kosten in Kauf nehmen. Letzten Endes ist es Geschmackssache. Aus eigener Erfahrung sehen wir, dass die Investition in eine neue Office-Lizenz, auch nach mehreren übersprungenen Versionen eher gescheut wird. Persönlich finde ich das Abo-Modell praktisch, da es sozusagen eine Sorge weniger ist und man die einmaligen hohen Kosten der Lizenz auf mehrere Monate verteilt.

Im nächsten Beitrag geht es um die Unterschiede zwischen den Varianten von Microsoft 365 und warum momentan viele Unternehmen darauf umsteigen. Microsoft hat uns diese Entscheidung nämlich leicht gemacht.

 

Liebe Grüße

Alexandra

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